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Reisebericht von Annina Prenner Teil 1
Sonntag, 13. Januar 2008
Die 17-Jährige Annina Prenner aus der Schweiz berichtet von ihren Ferienerlebnissen, als sie im Mai letzten Jahres ihren Freund im Kosovo besuchen war. Die beiden hatten sich vor ihrer Reise noch nie zuvor gesehen, doch nach einer 1 1/2 jährigen Freundschaft, welche wenig später Liebe wurde, wagte sie den Schritt. Mit viel Mut und Herzenswille gelang es ihr ihre Eltern zur Reise zu überreden und nahm die Sache ganz ohne Hilfe selbst in die Hand. Sie reiste ohne Begleitung und ohne Furcht.
Mit diesem Bericht will sie ihre Erlebnisse und Eindrücke über Kosovo (später auch Albanien) erzählen, um den Leuten ein anderes Bild über Land, Leute und Kultur zu geben...
Ich war am 14. Mai 2007 vom Flughafen Zürich aus abgeflogen. In Budapest musste ich Umsteigen und flog dann weiter nach Prishtina. Am Flughafen kam mich mein Freund, Arber Mulliqi, zusammen mit seinem Vater Nuri und seine Schwester Gentiana abholen. Wir hatten eine herzliche und eine rührende Begrüssung, da wir uns an diesem Tag das erste Mal richtig gesehen hatten. Danach fuhren wir auf der holprigen Hauptstrasse nach Gjakova. Ich fand die Gegend sehr interessant, denn man konnte mal ruhig 10 Minuten fahren ohne ein Haus zu sehen, nicht so wie in der Schweiz. Überall wuchsen hauptsächlich Blätterbäume, die satte grüne Blätter trugen. Die Erde war ungewöhnlich rot. Ich nannte sie Golderde, denn im Kosovo gab es grosse Goldvorkommen und andere Mineralien daher ist die Erde rot. Gold ist bei den Albanern sehr beliebt, denn es wird immer zu Hochzeiten geschenkt so zusagen als Lebensversicherung für die Frau, falls der Mann abhauen oder versterben würde. Auf der Fahrt sah man ausserdem viele Dörfer und viele noch nicht fertige Häuser, was nicht ungewöhnlich war.
In Gjakova endlich angekommen, fehlten mir die Worte. Ich fand die Stadt wunderschön. Gjakova war zu Kriegszeiten am schwersten getroffen worden. Nicht weit entfernt von der Stadt ist ein Feld, auf dem der schlimmste Kampf von Gjakova stattfand. Jetzt liegen da ca. 400 Verstorbene. Am 17. Mai ist dort Gedenkstag und wer will, kann sich ebenfalls da begraben lassen. Wenn man durchs Center geht, sieht man viele kleine Läden. Sie verkaufen am meisten Kleider, Schuhe, Schmuck, Gemüse, Zigaretten, Haushaltswaren, Parfüms und Fast Food. Es gibt aber auch viele Bars und kleine Restaurants. Durch die Stadt muss man aber mit offenen Augen gehen. Nicht nur vor Schutz vor Diebe sondern auch vor Löcher, offene Schächte oder zu tief angebrachte Strassenschilder. Die Leute sind sehr ehrlich und respektvoll. Auch die Jungen. Ich sah zum Beispiel Leute, die ihr Zeug nur so ohne Laden auf der Strasse verkauften und schliefen. Doch ich hatte noch nie jemand gesehen, etwas klauen. Die Sachen, die da Verkauft wurden sind für uns wahnsinnig billig. Immer, wenn wir durch die Stadt liefen, waren viele Blicke auf mich gerichtet. Man sah es mir auch schnell an, dass ich nicht aus der Gegend war und viele Leute fragten mein Freund auf der Strasse über mich. Ich fühlte mich geschmeichelt, weil so ein grosses Interesse um mich war. Doch ich empfehle es, wenn man das erste Mal reist, ohne Sprachkenntnisse, sollte man einen so zu sagen Reiseführer oder Begleiter mitnehmen.
Das Hotel Pashtriku ist das grösste Hotel in Gjakova. Es hat rund 164 Zimmer, ein Restaurant, einen grossen Saal für Hochzeiten oder andere Feste, einen separaten Hochzeitsspeisesaal, eine Bank und ein Reisebüro. Als ich es besichtigen konnte, konnte ich leider nicht in die Küche, denn an diesem Tag hatten sie ein Bankett von 400 Personen. Das Restaurant ist bei den Jungen sehr beliebt. Bei schönem Wetter kann man auch auf die Terrasse wo man Blick aufs Center hat.
Nicht weit entfernt vom Hotel Pashtriku steht das neue Rote Kreuz. Es wurde nach dem Krieg neu aufgebaut bei dem auch die Schweiz beteiligt war. Das alte Rote Kreuz steht daneben und dient jetzt nur noch als Lager. Im Roten Kreuz arbeiten 7 Mitarbeiter und es hat insgesamt 95 Volontäre bei denen auch Arber zählt. Jeden Donnerstag von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr können arme Leute ins Rote Kreuz kommen um Kleider und, wenn vorhanden, Lebensmittel erhalten. Als wir da waren, warteten draussen viele Leute.
In einem Raum packten zwei Mitarbeiter Kleider und Schuhe in einen Plastikbeutel und gaben diesen den Leuten.
Als ich auf diesem Gang stand und all die Leute mit ihren Kindern sah, fühlte ich mit ein wenig schlecht weil ich nichts mitgebracht hatte. Als ich die Fotos machte, kam eine alte Frau auf mich zu, nahm meine Hand und machte mir ein Kreuz auf die Stirn. Dann machte sie bei sich das Kreuz und zeigte auf mein Kreuz, das an einer Kette um meinen Hals hing. Das hatte mich sehr berührt. Die Leute vor der Tür schauten mich mit grossen Augen an und warteten geduldig.
Der Erste-Hilfelehrer war gerade beim Unterricht als wir an die Tür klopften. Die Schüler hatten an diesem Tag nur Theorie und am nächsten Tag haben sie den nur Praxis. Zum Schluss werden sie geprüft, um die Bestätigung zu erhalten. In der Schweiz verlangen sie keine Prüfung, was ich ehrlich gesagt eher schlecht finde. Weiterbildung durch ein Fernstudium.
Am 1. Juni ist Tag der Kinderrechte. Einem Laken standen die Kinderrechte. Es wurde im „Nëne Terezë“ Park aufgestellt, wo sich später am Tag Kinder der ganzen Stadt versammelten. Alle Kinder machten dann zusammen einen Ausflug unter der Leitung des Roten Kreuzes. Sie wurden mit dem Bus nach Prizren gebracht, wo sie dann einen Tierpark besichtigen konnten. Die Reise und die Verpflegung wurde vom Roten Kreuz, von der Regierung und von Spendengeldern finanziert.
Die Leiterin des Roten Kreuzes, Frau Dushe Lama, freute sich sehr über unseren Besuch und im Oktober registrierte sie mich als Volontärin für Information. Sie arbeitete eigentlich schon immer beim Roten Kreuz, berichtete sie uns, doch Leiterin ist sie schon seit 16 Jahren.
Bei Interesse oder Fragen kann sie man unter folgenden Nummern Kontaktieren:
(+Vorwahl)Office Tel.: 0390/324 015Privat Tel.: 0390/320 554Mobil: 0037 44 129 414
oder unter:
Adresse:
Kryqi i Kuq,
Rr. « Fan S. Noli » nr.3
Gjakova
Kosova Info: Verständigung durch albanisch und englisch
Das war Teil 1 von Annina's Kosovo Reisebericht, ihr könnt auf die nächsten Berichte gespannt sein.
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Meinungen
31.07.2008 02:54
das spiel wurde leider von FIF A gecancellt... schade hätte e s ihnen gegöhnt.
30.07.2008 15:06
zu gewinnen wirds seehr schwer !! der bissi ahnung vom fußbal l hat,müsste das wissen:P haup tsache unsre jungs geben [...]
27.07.2008 21:37
Wie viel haben die denn gespie lt ?
27.07.2008 15:21
Ich habe eine ganz andere Frag e.Ich habe zuletzt am 16.07.08 etwas Neues üer Kosova geles en,werden keine neue Nac [...]
26.07.2008 20:09
alsoooo zu gewinnen ist hammer schwer aber kosvo hat paa sar ke spieler mein tipp istt 4-1 fur Brazil vetem [...]
26.07.2008 18:33
ich bin zwar für Kosovo aber B rasielien wird gewinne wiel ko sovo nicht so erfahren ist wie Barsielen und kosovo ha [...]
26.07.2008 18:14
Heeeeeeeeeeey WER WEIS WANN D IE SPILEN ????** UND AUF WELC HEN KANAL ????**
26.07.2008 15:15
kosovo gewinnt =) 2:1 gooooooo kosovo goooooooooo
26.07.2008 12:45
die Albanesen sollen zeigen un d beweisen was sie können
26.07.2008 11:26
jungs weis jemand von euch um wie viel uhr des kommd nd in w elchen ender des kommt ??