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    <title>Kosovo Nachrichten &amp; Informationen - Wirtschaft</title>
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    <description>Aktuelle und historische Informationen über Kosova</description>
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    <title>Polarisierung im Kosovo</title>
    <link>http://www.kosovo-forum.de/archives/20/26-Polarisierung-im-Kosovo.html</link>
            <category>Wirtschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Nesti)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:35 --&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;83&#039;  src=&quot;http://www.kosovo-forum.de/uploads/wirtschaft/kosovo-landschaft.jpg&quot; alt=&quot;kosovo landschaft&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Kosovo ist eine kleine Pflanze, welche man gießen muss.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Nach der Klärung des Status erhoffen sich die Albaner einen Boom. Doch bereits jetzt haben etliche österreichische Firmen den Sprung ins Ungewisse gewagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die brandneue Molkerei von Suva Reka (Südkosovo) steht gleich hinter dem Ehrenfriedhof für gefallene „Helden“ der kosovarischen Untergrundarmee UCK. Die Milchtanker sind mit einem dezenten „Nöm“-Logo gekennzeichnet. Dieses Logo ist der Hinweis, dass die Raiffeisen Niederösterreich-Wien in diesem Projekt die Fäden zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raiffeisen-Manager Tomanke definierte: „Frischmilch kam bislang quasi im Plastikbeutel direkt aus der Kuh in den Supermarkt.“ Die Molkerei sei deswegen ein hygienischer Prozess. 2500 Liter Fertigstellung benötige man täglich, um lukrativ zu sein. 2500 Liter Milch überlaufen das Gelände&lt;br /&gt;
desgleichen Pro Woche. Aufgrund fehlender Kühlkapazität in den Kaufhäusern sei mehr momentan nicht erdenklich, klagt Tomanek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h4&gt;Wirtschaft im Embryonal-Stadium&lt;/h4&gt;&lt;br /&gt;
Zwei Beispiele, die kennzeichnend sind für die im Embryonal-Stadium gegenwärtige Wirtschaft der von der UNO überwachten Provinz im Süden Serbiens:&lt;br /&gt;
Hier das ambitionierte Projekt mit Entwicklungs-Hintergrund, welches zäh auf der kosovarischen Realität aufschlägt, dort das Lohnniveau, bei dem es sich rechnet, Personal einzustellen.&lt;br /&gt;
Kosovo steckt voller Widersprüche: „Die Kosovo-Albaner bandagieren gleichgültig wie die minderwertigen Eigenschaften der Serben mit denen der Albaner“, predigt ein Österreicher mit jahrelanger Business-Erfahrung in der Region. „Wir hatten keinerlei bürokratische Schwierigkeiten beim Markteintritt, alles lief virtuos, meint ein anderer. Zwei Mal Kosovo, zwei&lt;br /&gt;
Realitäten.&lt;br /&gt;
Die 26 Teilnehmer einer Marktsondierungsreise der Wirtschaftskammer Österreich erhielten selbst bei der Kernfrage, dem Status der Provinz, Widersprüche zu hören. Die Kosovo-Albaner bekräftigen, in ihrem Sinne, sobald die Unabhängigkeit geklärt sei, werde ihre Wirtschaft boomen. Zahllose Investoren würden gegenwärtig präzis noch warten, bis sich die&lt;br /&gt;
politische Lage bereinigt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige Theorien kosten Raiffeisen-Kosovo-Chef Oliver J. Whittle, dessen Mutterkonzern Ende 2002 den Sprung in die Provinz wagte, ein dekadentes Lächeln: „Gewichtige Investoren, die derzeit nicht hier sind, sollten sich erkundigen, ob sie überhaupt zu kommen beabsichtigen. Angeblich stehen scharenweise Schlange. Zeigt sie mir, dann kann ich ihnen sagen, dass sie&lt;br /&gt;
schon jetzt kommen sollen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Mikosch von der Anwaltskanzlei Wolf Theiss meint, es seit nicht immer leicht zu seinem Recht zu kommen. Des Weiteren fügt er hinzu: „Das Justizsystem ist verbesserungswürdig. Einmal weigerte sich eine Behörde glatt, uns die Kontonummer für die Gerichtsgebühr zu nennen. Sie wagten sich nicht zu sagen, dass sie nicht berechtigt sind. Und die Korruption in der Justiz? „Nicht schlimmer als in Albanien“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h4&gt;„Pflanze, die man gießen muss“&lt;/h4&gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn die Status-Frage bald geklärt ist: „Für Kosovo wird es in unzähligen Gebieten nicht leicht, die Import-Abhängigkeit zu verringern und individuelle Produktion aufzubauen“, meint Josef Treml, Österreichs Vize-Handelsdelegierter in Belgrad. WKO-Außenhandelschef Walter Koren hingegen drückt sich so aus: „&lt;strong&gt;Kosovo&lt;/strong&gt; ist eine kleine Pflanze, welche man gießen muss“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist wenn der Status weitere Monate auf sich warten lässt?&lt;br /&gt;
„Geschäfte handelt man nicht von heute auf morgen. Interessierte Unternehmen wären gut beraten, jetzt potenzielle Partner zu suchen.“, sagte Koren. 
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    <pubDate>Wed, 20 Jun 2007 11:39:59 +0200</pubDate>
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    <category>investoren</category>
<category>raiffeisen</category>

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